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Thema: Erisar 4,5/6cm Miniobjektiv

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Standard Erisar 4,5/6cm Miniobjektiv

    Kürzlich habe ich eine Schachtel mit allem möglichen Fotozeug bekommen, darunter war auch ein Mini-Objektiv namens Erisar 4,5/50,
    das angeblich an einer Reise-Kamera aus der Frühzeit der Fotografie war.
    Daß es an einer Holzkamera festgeschraubt war, dafür spricht ein Ring von ca. 43mm in dem 3 Bohrungen für Schrauben zu sehen sind.
    Nun meiner Meinung nach ist das Teil eher aus den 50er Jahren und war wohl an einer Replik derartiger Reisekameras angebracht.
    Dafür spricht auch die „Kleinheit“ dieses Objektivs.
    Über den Hersteller konnte ich im Netz praktisch nichts außer dem Namen finden, aber Objektive mit Namen Erisar gab es bei Dresdner Kameras wie z.B. Mimosa II oder Beirette
    nur mit anderen Lichtstärken und Brennweiten.

    zu meinem Objektiv(chen):

    Hersteller Erison Freital
    Erisar 4,5/6cm
    Durchmesser max 30mm am Blendenring
    Länge 20mm
    Gewicht ca.35g

    Wieviel Linsen das Objektiv hat, kann ich nicht sagen, abblenden geht bis maximal 16.
    Ich habe es mit einem M42 Zwischenring verbunden und dann an einen M42-Helicoid geschraubt, sieht so aus

    K800_PC160005 (1).JPG
    K800_PC160006 (1).JPG

    Nun zwei Fotos von einem Agfa-Solinar am VNEX, mit dem ich mich gerade beschäftige. Die Fotos habe ich mit dem Erisar an der A7 bei offener Blende gemacht,
    keine weitere Behandlung

    K1024_DSC06090.JPG

    K1024_DSC06091.JPG

    Also recht alt kann das Objektiv meiner Meinung nach nicht sein, aber ich werde es, sobald es witterungsmäßig etwas besser ist, ausführen und weitere Fotos einstellen

    VG Dieter

    Fotografiere nur noch digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre

  2. 6 Benutzer sagen "Danke", ulganapi :


  3. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von eos
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    ... Bin gespannt Dieter

    Grüße Claas

  4. #3
    Hardcore-Poster Avatar von wolfhansen
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    Scheint, das das Objektiv auch in einem Belichter der Firma eingesetzt wurde.
    Gruß
    Wolfgang

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", wolfhansen :


  6. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    Hallo Dieter, soweit ich weiß, besteht ein Anastigmat (steht ja vorn drauf) aus 4 Linsen in 2 Gruppen, quasi 2 "Neuachromaten" (bezieht sich auf neu entwickelte Glassorten) mit einer Blende dazwischen. Auf den Markt kamen Objektive dieses Typs ab etwa 1890. Vorteil gegenüber älteren Objektiven war die Ebnung des Bildfeldes ohne die Korrektur der Farbfehler zu verschlechtern.

    In Freital gab es früher mehrere Kamerawerke, z.B. Beier und Welta. Gut möglich, dass das Objektiv auch an einer deren Kameras Verwendung fand.
    Gruß, André


  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", classicglasfan :


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