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Thema: Das Sony 90mm 2.8 Macro im Vergleich zu manuellen Objektiven, suche Erfahrungen

  1. #1
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    Standard Das Sony 90mm 2.8 Macro im Vergleich zu manuellen Objektiven, suche Erfahrungen

    Guten Abend,

    ich nutze im Moment an der A7 nur manuelle Makro Objektive und würde gerne in den nächsten Monaten mehr und mehr auf native Objektive umstellen, je nachdem was die Brieftasche und Auswahl zulässt. Mich würde nun interessieren, ob jemand das Sony Makro hat und mit "Altglas" vergleichen konnte.
    Nativ, Stabi und AF reizen mich schon ein wenig.

    Schöne Festtage.
    VG Danyel

  2. #2
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    Hallo,

    vorweg: ich kenne das Objektiv nicht, aber mir fallen (wenns erlaubt ist) ein paar allgemeine Anmerkungen ein:

    AF ist für Macro idR eher kontraproduktiv. Man muß ihn natürlich nicht benutzen, aber normalerweise lassen sich "echte" MF-Optiken wesentlich feinfühliger fokussieren (ohne, wie gesagt, das Sony zu kennen).

    Der Stabi ist natürlich ein gutes Argument, aber für den Preis des avisierten Objektivs bekämest du quasi schon das Upgrade zur A7(r)II, die gleich den Stabi für alle Optiken mitbringt.

    Siehst du noch irgendwelche praktischen Gründe für "native" Objektive, oder ist das mehr eine Gefühlssache (die ich bestimmt nicht kleinreden will; ginge es immer nur nach rationalen Erwägungen, hätte ich vielleicht auch ein Objektiv weniger...)?

    Grüße
    Rudolf

  3. Folgender Benutzer sagt "Danke", Altglasrudi :


  4. #3
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    Hallo Rudolf,

    momentan hat sich mein Beitrag gefühlstechnisch eher erledigt. Einmal aus den von dir genannten Gründen und das ich grundsätzlich immer mehr feststelle, dass ich einen AF nicht wirklich vermisse. Die A7 bietet an sich ja genug Möglichkeiten manuelles Fokussieren zu erleichtern.
    VG Danyel

  5. #4
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    Der Thread ist zwar schon 6 Monate alt, aber ich habe mir das 2,8 90 OSS gerade gekauft (neben vorhandenen MF Micro Nikkor 3,5 55 und 2,8 105, sowie Elicar 2,5 90 Makro). Nach den ersten Tests an a7r muss ich sagen, genial! Die bisherige Verwendung war eher als leichtes Tele denn als Makro, weshalb ich es auch angeschafft habe. Klasse Schärfe, tolle BQ und schönes, ruhiges Bokeh. Prima auch die Umschaltung von AF zu MF am Fokussierring, ich ordne es von de BQ über dem 1,8 55 an.
    VG Ulli
    Geändert von Bru_Nello (21.07.2016 um 19:15 Uhr)

  6. 3 Benutzer sagen "Danke", Bru_Nello :


  7. #5
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Die ganz neuen Objektive, egal ob von Sony oder von anderen Top-Marken, stecken die allermeisten alten Linsen was die Leistung betrifft locker in die Tasche.
    Genau wie neue Autos ganz neutral betrachtet viel besser sind als alte, so gilt das auch für Objektive. Das lässt sich nicht wegreden.

    AAAAber:

    Für den gleichen Preis kann ich mir einen neuen, superguten VW Polo kaufen oder einen gebrauchten VW Käfer Cabrio, um die der Analogie zu bleiben.
    "Besser" und für den Alltag vielmehr geeignet, ist sicher der Polo. Doch welches Auto wohl mehr Spaß macht?

    Das liegt in erster Linie am Fahrer. Und bei Objektiven eben beim Fotografen.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Nikon, Sony, Leica, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
    >> Einführung | Meine (nicht aktuelle) Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
    >> Aktuelle Verkaufsangebote! <<>> Auf EBAY <<

  8. 2 Benutzer sagen "Danke", LucisPictor :


  9. #6
    Fleissiger Poster
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    Gerade bei den 90mm Linsen stimmt das nicht. An das Zuiko 90 ist noch keiner rangekommen.

  10. #7
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von LucisPictor Beitrag anzeigen
    Die ganz neuen Objektive, egal ob von Sony oder von anderen Top-Marken, stecken die allermeisten alten Linsen was die Leistung betrifft locker in die Tasche.
    Genau wie neue Autos ganz neutral betrachtet viel besser sind als alte, so gilt das auch für Objektive. Das lässt sich nicht wegreden.

    AAAAber:

    Für den gleichen Preis kann ich mir einen neuen, superguten VW Polo kaufen oder einen gebrauchten VW Käfer Cabrio, um die der Analogie zu bleiben.
    "Besser" und für den Alltag vielmehr geeignet, ist sicher der Polo. Doch welches Auto wohl mehr Spaß macht?

    Das liegt in erster Linie am Fahrer. Und bei Objektiven eben beim Fotografen.
    Na das ist mal wieder eine sehr provokante These... zwar steht da das die neueren Objektive besser sind als "die allermeisten alten Linsen", jedoch bedarf das schon ein wenig der Präzision bei der Wortwahl.

    Betrachtet man den früheren "Objektkivpark" für den "Durchschnittsbürger" mit mehreren Hobbies, Haus, Kind und Garten, so trifft dies in der Tat zu, weil dies wohl die "allermeisten" im Sinne von meistverkauften Objektiven im Massenmarkt meint... oft eben auch Dritthersteller, NoName - Linsen und halt den unteren bis mittleren Durchschnitt aus den Absatzstatistiken. Das sind dann meist irgendwelche Zooms oder drei Festbrennweiten, 28/35mm + 50mm + 135mm gewesen. Man erkennt es auch heute noch an den Ebay Angeboten von irgendwelchen Kamera-Sets, die dort "vertickt" werden. Es war eben die Durchschnittskamera mit den Durchschnittsobjektiven, die letztlich in den Fotokoffern alter Tage im Bereich des Erschwinglichen lag.

    Aber: Das sogenannte Premium-Segment der Hersteller aus den 70er bis 90er Jahren des letzten Jahrhunderts betrifft dies keinesfalls. Wenn ich mir die Canon FD Objektive als ein Beispiel herausgreife, oder die Leica Objektive oder auch einige der Zeiss Linsen, der hochwertigen Olympus und Pentax Linsen, so ist heutzutage desöfteren eher von einem Rückschritt auszugehen, denn die Automatisierung der Objektive an den Kameras... also Autofokus, Motorensteuerungen und diverse Abdichtungen, die heute gefordert werden, stellen eigentlich den wichtigsten Fortschritt dar... und keinesfalls eine besonders hervorgehobene Leistung.

    Sicherlich sind viele Dinge heute besser korrigiert, schon aufgrund der Entwicklungen,.. jedoch zumeist weil die Autofokusobjektive inzwischen effizienter Arbeiten, als die Augen und Fähigkeiten der meisten Fotografen (zumindest bei Standardsituationen.

    Wenn man also vergleicht und solche Rückschlüsse zieht, sollten schon genau genug die Preisklassen, die hier gegenüber gestellt werden, genannt werden. So ist das alles arg "pauschal"...

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Leica M8, Sony A7, Sony NEX 7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

    Bitte denkt bei geplanten Anschaffungen daran, dass Foto-Einkäufe in unserem Shop


  11. 4 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  12. #8
    Hardcore-Poster Avatar von ulganapi
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    da gebe ich Henry vollkommen recht, jedoch meiner Meinung nach ist ergänzend noch folgendes durchaus vorstellbar:

    „Die Qualität der heutigen Objektive kann anhand der RAW-Daten beurteilt und überprüft werden“

    Dieser Satz ist sicher falsch, weil auch die Rohdaten schon bearbeitet werden, laut Wikipedia

    Folgende Gründe kommen in Betracht:

    • Einige Sensoren implementieren keine variable Signalverstärkung. Hier werden (beliebig hohe) ISO-Empfindlichkeiten durch die Anwendung eines Multiplikators auf Raw-Bilddaten nachträglich simuliert.
    • Dies wird dadurch evident, dass bei höheren ISO-Werten viele Helligkeits-Zwischenwerte im Bild niemals vorkommen, sowie auch dadurch,dass das Rauschen theoretisch mathematisch exakt proportional zur ISO-Empfindlichkeit ansteigt.
    • Die Annahme, dass (herstellerfremde) Raw-Konvertierungs-Software weniger Information über die Kamera und das geradeverwendete Objektiv besitzt oder nutzt, somit ein Fehlerkorrekturpotential nur unzureichend ausnutzt.
    • Eine Maskierung von Schwächen von Objektiven (zum Beispiel Schärfe[2]) und von Sensoren (Hotpixel oder zum Beispiel Rauschen).[3]
    • Hardware-basierte Methoden sind ggf. schneller als Software-basierte Rechenverfahren (z. B. Rauschverminderung auf Kamera-Ebene), jedoch auch dann mit Detailverlusten verbunden.
    • Bei modernen Sensoren, die mit Phasen-Autofokus auf dem Chip arbeiten, müssen die entsprechend genutzten Bereiche interpoliert werden.“


    Eigentlich folgt daraus, daß Schwächen der Objektive möglicherweise schon bei der Erzeugung der Rohdaten ausgeglichen werden und deswegen ist für mich auch nicht auszuschließen,
    sollte ich diese Objektive z.B. über einen Adapter nur mechanisch an eine vollkommen andere Kamera anschließen können - so wie wir es mit den Altglas machen - daß ich dann in der Qualität
    noch Überraschungen erleben würde.


    Zusammenfassend läßt sich wohl sagen, im Handling sind die heutigen Objektive sicher besser, die Beschichtungen natürlich auch,aber die optischen Gesetze sind wohl immer noch gültig.

    Wohl dem, der seine neuen Objektive Jahrzehnte adäquat nutzen kann mit der passenden Kamera einschließlich der passenden Software.

    LG

    Dieter

  13. 4 Benutzer sagen "Danke", ulganapi :


  14. #9
    Kennt sich aus
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    Standard Objektivkorrekturen in RAW

    Überprüfung von der Korrekturdaten im RAW-Format
    Kleb mal die Kontakte ab und vergleich Die RAW-Dateien abgeklebt und nicht abgeklebt.
    Viele Grüße
    Rainer

  15. Folgender Benutzer sagt "Danke", wulli :


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