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Thema: Samtfokussiertubus - Installationsanleitung für die Meostigmat-Objektive

  1. #11
    Spitzenkommentierer Avatar von EdwinDrix
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    Klasse, dann werde ich Morgen das Meo und das Meyer Diaplan zum
    Antesten in den SFT setzen.

    Ach ja, ich hatte ganz vergessen Dir zu schreiben das der SFT 42,5 und das Meo heute bei mir
    angekommen sind. Vielen Dank für die schnelle Abwicklung und schön das ich noch eines der letzten Meos bekommen habe.
    Leider hatte ich den Tag über soviel um die Ohren das ich es nicht geschafft habe die Teile auszuprobieren.

    Ed.
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  2. #12
    Spitzenkommentierer Avatar von EdwinDrix
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    Hallo Henry,

    mir ist jetzt ein Meostigmat 50mm 1.0 zugelaufen.
    Leider ist der Tubus zu lang um am SFT (an einer Fujifilm X-T2) auf unendlich zu kommen.
    Weisst Du zufällig wieviel ich vom Tubus abdrehen muss um auf Unendlich zu kommen?
    Die Info würde mir einiges Experimentieren ersparen.


    Ed.
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  3. #13
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Hallo Ed,

    der Haupttubus muss auf ca. 56,5mm eingekürzt werden und der Tubus mit den Rücklinsen muss das Gewinde verlieren und in der Eindringtiefe dann angepasst werden, so dass er dann wieder mit dem Haupttubus abschließt in der Höhe. Die 56.5mm sind gemessen von der Oberkante des schwarzen Teils vorn... also rein die Aluminiumfarbene Strecke.. beginnend ab dem Ende der schwarz eloxierten Randung.

    Da die Rücklinseneinheit ja ihr Gewinde "verliert/abgedreht" bekommt, müssen im 120° Winkel dann 3 Kernlöcher mit 1,6mm gebohrt werden um danach jeweils mit 2mm Gewindebohrer
    ein Gewinde für entsprechende Madenschrauben zu erhalten. Damit wird dann der Rücklinsenteil am Haupttubus gehalten/geklemmt/befestigt und kann nicht mehr herausrutschen.

    Das alles aber ohne Gewähr, da ich die Dinger immer auf die jeweiligen Kamerahersteller anpasse und keine Notizen gemacht habe. Diesen Wert von 56,5mm hab ich nur kurz gemessen an einem bereits abgedrehten Hauptubus, weiß allerdings nicht mehr, für welche Kamera die Bearbeitung war. So in etwa dürfte es aber hinkommen, denn die meisten Bearbeitungen sind für die NEX und Sony A7 Kameras gewesen. Die sind ja im Auflagemaß recht ähnlich und so sollte es eigentlich passen.

    Ansonsten kann sicher jemand im Forum an seinem Exemplar mal nachmessen, wie die Verhältnisse/Maße waren/sind.

    Kannst es natürlich zur Bearbeitung auch schicken, dann bitte per PN melden.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (11.07.2017 um 09:39 Uhr)
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Leica M8, Sony A7, Sony NEX 7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

    Bitte denkt bei geplanten Anschaffungen daran, dass Foto-Einkäufe in unserem Shop


  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  5. #14
    Spitzenkommentierer Avatar von EdwinDrix
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    Hallo Henry,

    vielen Dank erst mal für Deine Antwort.
    Beim Umbau von solchem Glas gibt es wohl keine bessere Anlaufstelle!!!
    Ich gucke mir alles noch mal genau an und überlege mir was ich mache.
    Kann also sein das Du in den nächsten Stunden von mir eine PN bekommst .

    Ed
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  6. #15
    Fleissiger Poster Avatar von Bueguzz
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    Standard Meostigmat 1/50

    Moinsen,

    bei meinem Meostigmat 1/50 hat der Haupttubus eine Länge von 55mm (der silberne Teil bis unter den schwarzen Ring). Mit schwarzem Ring hat das Objektiv eine Länge von 64,7 mm. Es fokussiert deutlich über unendlich hinaus.
    Die abgedrehte hintere Linsenfassung hat einen Durchmesser von 29,9 mm und 4 mm Tiefe. Es funktioniert an einer Sony A7, wofür es abgedreht wurde, weiß ich nicht - wenn von Belang, müsste ich nachforschen, von wem ich habe.
    Die Madenschrauben hat es nicht, obwohl es aus Henrys Werkstatt stammen müsste.

    Grüße
    Dieter

    Meo 1.jpg

    Meo 2.jpg

    Meo 3.jpg

    Meo 4.jpg

    Meo 5.jpg

  7. #16
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Hallo Dieter,

    die Madenschrauben sollten sich unter dem aufgeklebten Samt befinden.
    Liebe Grüße

    Bernhard


    Ich versuche das meinen Kindern zu geben, was man mit Geld nicht kaufen kann: Zeit

  8. #17
    Fleissiger Poster Avatar von Bueguzz
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    Hallo Bernhard,

    danke für den Hinweis. Der Samt war schon drum. Drum hab ich es nicht gesehen.

    Grüße
    Dieter

  9. #18
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Bueguzz Beitrag anzeigen
    Moinsen,

    bei meinem Meostigmat 1/50 hat der Haupttubus eine Länge von 55mm (der silberne Teil bis unter den schwarzen Ring). Mit schwarzem Ring hat das Objektiv eine Länge von 64,7 mm. Es fokussiert deutlich über unendlich hinaus.
    Die abgedrehte hintere Linsenfassung hat einen Durchmesser von 29,9 mm und 4 mm Tiefe. Es funktioniert an einer Sony A7, wofür es abgedreht wurde, weiß ich nicht - wenn von Belang, müsste ich nachforschen, von wem ich habe.
    Die Madenschrauben hat es nicht, obwohl es aus Henrys Werkstatt stammen müsste.

    Grüße
    Dieter
    Die Längen varieren immer etwas, je nachdem für welche Kamera /SFT Kombination das Meostigmat eingekürzt wurde. Es ist bei Deinem hier gezeigten Meostigmat davon auszugehen, dass es mal an einer µFT Kamera "angepasst" wurde.

    Zwischen dem Auflagemaß der Sony E-Mount Kameras (18mm Auflagemaß) und den µFT Kameras mit einem Auflagemaß von 19,62 etwa liegen eben 1.5-1,7mm Differenz im Auflagemaß.
    Das würde erklären, weshalb Du an einer Sony halt deutlich hinter unendlich kommst, da für das Erreichen des U-Punktes für eine µFT Kamera mehr abgedreht werden musste.
    Deshalb auch die unterschiedlichen Längen die ich angegeben habe und die Du an Deinem Exemplar gemessen hast. Das ist der Unterschied von meinen hier gemessenen 56,5mm
    (damit für Sony und Fuji Auflagemaß abgedreht) zu den von Dir gemessenen 55mm, also 1.5mm Unterschied zwischen beiden Objektiven in der Länge des Haupttubus nach der Bearbeitung.

    Ich mach es in der Regel so, dass ich das Unendlich grob an der Kamera erreiche... meist dahinter, damit auf jeden Fall gewährleistet ist, das unendlich erreicht wird. Einen exakten U-Punkt kann man in der Regel ohnehin nicht treffen, denn die Bearbeitung findet auf einer Drehbank statt, die Tuben des Meostigmat sind auch immer etwas unterschiedlich aufgebaut im inneren,
    zudem ist es ohnehin sinnvoller, so eine Einkürzung nicht punktgenau zu machen, sondern immer etwas hinter unendlich zu gehen, weil häufig die User noch eine µFT Kamera als Zweitkamera haben.

    Im Grunde ist es sogar sinnvoll, den Tubus soweit zu kürzen, das er zum µFT Auflagemaß passt, denn durch die Option, den SFT an so gut wie allen Kamerasystemen zu nutzen (eben durch die Technik mit den austauschbaren Umkehrringen zum jeweiligen Bajonett) kann dann sowohl µFT als auch jedes APS-C Format der gängigen Systemkameras bedient werden.

    Wenn absehbar ist, dass der User das Ding ohnehin nur an seiner Sony Nex betreibt, richte ich es in der Regel dann nach meiner NEX 7 aus.

    Wie gesagt wird dann soweit eingekürzt, das Unendlich sicher erreicht wird... (immer leicht hinter unendlich).

    So gehe ich dann den Toleranzen aus dem Wege, da ich visuell jede Kürzung kontrolliere und nicht nur nach notierten Maßangaben abdrehe.

    Die Madenschrauben stehen auch nie im 120° Winkel, sondern werden "in etwa" unter dem Dremel vorgebohrt und mit einem Windeisen und einer Gewindeschneide dann die Gewinde eingebracht.

    Exaktheit ist hierbei auch nicht erforderlich, weil die Madenschrauben in den Gewinden ja lediglich dazu dienen, den schwarzen Rücklinsentubus im Haupttubus festzusetzen.
    Die ineinander gesteckten Tuben sind so eng toleriert, dass dies völlig ausreicht. Wie eng die Toleranzen sind, merkt man schnell, wenn man nach dem Lösen der 3 Madenschrauben einmal den Tubus mit den Rücklinsen aus dem Haupttubus zu ziehen. Das verhält sich wie bei einer "pneumatischen Säule"... erst muss Luft durch die Spalte rein, damit sich der Rücklinsenteil überhaupt bewegt.

    Beim Einsetzen ist es umgekehrt... da muss beim Einsetzen der Rücklinsengruppe schon fast mit ein wenig Druck nachgeholfen werden, die Luft entweichen zu lassen, damit die Gruppe in den Tubus einfährt...

    Die Madenschrauben dienen in der Regel nur der Sicherheit, damit ein eventuell doch nicht so exakt gearbeitetes Objektiv nicht versehentlich den Rücklinsentubus verliert bzw. dieser herausrutscht.

    Im Grunde würde es ausreichen, einen hauchdünnen "Papierschnipsel" zu nutzen um das herausfallen zu verhindern. Aber die Madenschrauben - Variante erschien mir immer einfach sicherer.

    LG
    Henry

    P.S. : Und ja, die Madenschrauben - Bernhard hatte schon drauf hingewiesen, befinden sich immer im Endbereich, dort wo i.d.R. der Samt aufgeklebt wird. So sind die Madenschrauben dann zusätzlich durch den Samt gegen "herausdrehen/fallen" gesichert.
    Macht ja Sinn, denn wenn so eine kleine Madenschraube in der Sensorkammer "auf Wanderschaft geht", war es das mit dem Sensor, der Elektronik oder dem Verschluss dann vermutlich.
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Leica M8, Sony A7, Sony NEX 7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

    Bitte denkt bei geplanten Anschaffungen daran, dass Foto-Einkäufe in unserem Shop


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