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Hmm, bei einer Bauteilhöhe von wenigen Millimetern am Ende halte ich das zwar nicht für wahrscheinlich, es wäre aber durchaus unpassend.
Ich habe aber bereits eine andere Idee: die 6 anderen, intakten Gleitlager sind wesentlich einfacher und brauchen nur 5mm Höhe / 5mm Breite, das jeweils andere ist praktisch egal und verträgt Toleranzen. Durch einen Austausch dort hätte ich original-Lager für die 3 anspruchsvollen Stellen übrig.
Mal sehen, welchen Weg ich gehen werde
Update: es gibt mindestens 2 verschiedene Typen von Gleitlager im Objektiv. Außerdem waren die 'intakten' Gleitlager doch minimal betroffen, ein Drehen der Teile hat eine ganz leicht spürbare Toleranz entfernt.
Ich habe die Hoffnung, dass die anderen 3 intakten Lager zum gleichen Typ wie die zerstörten gehören, um an die zu kommen, muss ich aber das Objektiv vom Ende her komplett zerlegen.
Update 2: die Zerlegung zieht sich. Erst nach Abmontieren der Kamerakontakte gehts vorwärts, denn Sigma hat alle (!) Flachbandkabel fest verlötet.
Update 3: Ein weiterer neuer Gleitlagertyp bei der Zoomring-Schraube. Rotary Encoder-Fühler von
Zoom
- und Fokusring sind intakt.
Update 4: Weitere 6 Gleitlager entdeckt, neuer Typ, ca. 4.5mm (+- 0,2mm) Außendurchmesser. Bin nochmal einen Schritt weiter gekommen und kurz davor, die ursprünglich unzugänglichen Bauteile zu erreichen.
Update 5: Die gewünschten 6 Gleitlager sind endlich erreicht. Eine hauchdünne Distanz hat mich davor bewahrt, den vorderen
Schneckengang
ausfädeln zu müssen. Glück gehabt.
Wie ich befürchtet habe sind die Gleitlager aber nicht identisch, es gibt somit insgesamt 5 Typen.
Ich benötige also wirklich auf max. 0,05mm Toleranz/Durchmesser gefertigte Gleitlager.
Geändert von CChris (15.09.2012 um 00:16 Uhr)
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Ich habe neue Möglichkeiten zur Bearbeitung des Teflons gefunden:
in Schraubstock (eine Seite) und Bohrfutter einer Bohrmaschine (andere Seite) einspanne - mit Gefühl kann man so das Teflon minimal verlängern = den Durchmesser verkleinern, und das ganze ist dennoch recht gleichmäßig.
Nach Ankerben und dreifachem Bohren (1.5mm bohren, 2.0mm bohren, 2.5mm bohren) hat man meist Zentrierungsfehler von ~0.1mm, tiefer rein natürlich auch mehr.
Das ist jedoch nicht das Hauptproblem: durch das Bohren weitet sich das Stück vom 'perfekten Durchmesser' um +0,2mm, und man hat wieder ein Problem mit dem Durchmesser - und jetzt funktionieren die ganzen Tricks durch das Bohrloch nicht mehr.
Wenn man das vorher weiß, kann man gleich 0,2mm kleiner werden, damit sich das ausgleicht.
Außerdem muss man noch an dem mini-Stück (1,3mm Höhe) herumbasteln, damit der Schraubenkopf ordentlich versenkt wird.
Trotz dieser zeitraubenden Probleme habe ich 3 Versuchs-Gleitlager gebaut, etwas zerbastelt und dann dennnoch eingesetzt.
Sie sind weit davon entfernt, rund oder genau zu sein, aber erstaunlicherweise läuft der
Zoom
dennoch - vermutlich gleichen sich die Ungenauigkeiten etwas aus und die anderen dutzend Gleitlager verhindern die schlimmsten Abweichungen.
Jetzt wollte ich es wissen, und hab das Objektiv fast komplett zusammengebaut.
Und ..
Autofokus
funktioniert wieder!
Ich kann das Objektiv zwar noch nicht so lassen, aber der Wiederbelebungsversuch ist geglückt
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Moderator "Manuelle Objektive"
Meinen Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur!
Gruss Fraenzel
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