Holzstative gelten ja als Geheimtipp wegen ihrer Dämpfungseigenschaften. Bekanntester und ältester Hersteller dieser Holzstative für die Fotografie ist ja die Firma Berlebach in Mulda/Thüringen.
Leider bewegen sich die Preise zwischen 180 und über 500 EURO.
Ich habe vor etlichen Jahren ein gebrauchtes Vermessungsstativ für damals 100 DM erworben:
Es wiegt satte 7,5 kg bei einer Transportlänge von 110 cm.
Die minimale Höhe beträgt 5,5 cm (allerdings ist das Ganze dann ziemlich sperrig)
Die maximale Höhe beträgt ca. 180 cm und das ohne Mittelsäule!
Die obere Abschlußplatte hat einen Durchmesser von ca. 20 cm und dient der Aufnahme des Theodoliten. Zur Aufnahme eines Stativkopfes benötigt man ein paar Teile aus dem Bastelkeller:
Hier im Vordergrund ein ca. 8 cm langes Spigot (links 1/4 Zoll rechts ein 3/8 Zoll Gewinde).
Eine Rändelschraube mit 1/4 Zoll Gewinde und ein paar Metallteile, um die richtige Länge für den Zusammenbau zu realisieren.
An meinem sehr stabilen Berlebach Zweiwegeneiger (Modell 525, 1,4 kg schwer) sieht das dann von unten so aus:
Für die Fotografie im Querformat sieht´s zusammengebaut so aus:
und im Hochformat so:
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Dieses umgebaute Vermessungsstativ hält in Verbindung mit dem schweren Berlebach Stativkopf locker 10 kg.
Aufgrund des Gesamtgewichtes von ca. 9 kg sind die Eisatzmöglichkeiten eingeschränkt:
Studiofotografie, Panoramafotografie und das Arbeiten mit langen Brennweiten (>= 500 mm).
Aber auch für Video-Aufnahmen bestens geeignet u.a. wegen der sanften Schwenks die mit dem Stativkopf möglich sind.
Hier eine Testaufnahme mit meinem Spiegelteleskop mit 1250 mm Brennweite und LiveView Fokussierung:
Gruss Fraenzel


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