Technische Details
Bildsensor
• Effektive Pixel 12 Megapixel
• Filtermatrix RGB-Filter
• Volle Auflösung 12.4 Megapixel
• Typ 1/1.72 '' CCD-Sensor
Objektiv
• Optisches Zoom 3 x
• Asphärische Glaslinsen 4
• Brennweite 7.4 - 22.2 mm
• Brennweite entspricht bei Kleinbild 35mm - 105 mm
• Aufbau 6 Linsen / 4 Gruppen
• maximale Blendenöffnung 2.8 - 4.7
Digitalzoom
• Vergrößerungsfaktor 5 x / 15 x in Kombination mit dem optischen Zoom
LCD
• Pixel Anzahl 230,000 Pixel
• BrightCapture Ja
• LCD Größe 6.9 cm / 2.7 ''
• LCD Typ HyperCrystal LCD
Größe
• Abmessungen (BxHxT) 98.1 x 56.2 x 23 mm
• Gewicht 125 g (ohne Batterie und Karte)
Speichermedium
• XD Card bis 2 GB
Beim Design der mju 1200 hat sich Olympus mal wieder selbst übertroffen. Super chic und edel kommt die Neue daher. Mein Testobjekt ist im vorderen Bereich schwarzglänzend , die Hinterseite ist dunkelgraumetallic, zwischen Vorder- u. Hinterteil zieht sich eine silberne Leiste. Das im Lieferumfang enthaltene Lederetui, rundet das ganze noch ab. Das Gehäuse ist auch bei diesem Model Wetter und Spritzwasser geschützt und das Objektiv im ausgeschaltetem Zustand der Kamera durch eine spezielle Metallkonstruktion geschlossen. So bleibt auch die Linse sauber.
Was die Schnelligkeit der mju 1200 angeht, kann sie nur fast mit der mju 830 mithalten. Dennoch halte ich auch die 1200er für absolut Schnappschusstauglich.
Mit dem 6,9 cm großen HyperCrystal LCD lässt sich das Motiv selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ganz einfach auswählen und betrachten.
Wie auch vorhergegangene mju Modelle, bietet die 1200 eine einfache Menüführung, die man mit ein bisschen Übung schnell im Griff hat.
Über Direkttasten sind Belichtungskorrektur, Blitzmodi. Macro- u. Supermacromodus sowie der Selbstauslöser schnell einzustellen, ohne das man lange durch das komplette Menü zippen muss. Ein an der Kamerarückseite befindliches Wahlrädchen bietet den einfachen Zugriff auf die automatische Aufnahmefunktion, einem Guide, den Szene Modi, Antishakefunktion, Playmodus, Favoriten und Videofunktion. Des weiteren befinden sich kleine Knöpfchen für das komplette und wirklich reichlich ausgestattete Kameramenü, welches allerhand Schnickschnack bietet. Die Kamera kann z.B. auf Wunsch Panoramen zusammen setzen. Selbstverständlich ist natürlich die Bildqualität einzustellen, ein lautlos Modus wählbar und was ich für Anfänger ganz sinnvoll finde, eine Systemrückstellung direkt anwählbar, ohne dass man lange nach einer solchen Funktion suchen muss, wenn man(n)/Frau, die Cam mal total verstellt hat, wird sie so direkt zurück auf die Werkseinstellungen gesetzt. Noch reichlicher ausgestattet ist das Wiedergabemenü, hier kann man dem Bild verschiedenste Rahmen geben, es zurechtschneiden, verschiedene Farbeinstellungenwählen, wie Sepia, Schwarzweiß oder mit stark gesättigten Farben. Es ist sogar möglich in die Bilder verschiedene Schriftzüge, wie Happy Birthday, Missing you, Best Wishes uvm. einzubinden, des weiteren erstellt die Kamera einen Kalender. Über die Funktion Druckauswahl, kann man seine Werke gleich auf einen Pictbridge fähigen Drucker schicken…. Selbst über die Funktion „rote Augen“ entfernen verfügt die mju 1200. Das funktioniert nicht perfekt, aber doch überraschend gut. Wer braucht da noch einen Computer??? ;o)))
Mal ganz im Ernst, für jemanden der keinen PC hat, oder sich nicht an die Materie EBV ran traut, bietet die mju schon enorm viel in Sachen Bildbearbeitung. Selbst ein Album mit Zeilen für Texte könnte man sich hier selbst entwerfen…. Ich werde dazu einige Bilder in mein Fotobucket laden… Den Link zur Seite werde ich am Ende meines Berichtes einfügen.
Nun, dann mal zum Wesentlichen dieses Kameratest´s. Wie sehen eigentlich die Bilder aus, die die mju 1200 in den verschiedenen Modi macht???
Ich war selbst auch gespannt. Schließlich müssen 12 Mega Pix Platz auf dem kleinen CCD Sensor einer Kompakten finden….
Wie auch bei der mju 830 hat man in den Szene Modi keinerlei Einfluss auf jegliche Einstellungen. Da die mju 1200 sage und schreibe ISO Werte von bis zu ISO 6400 schafft, sollte man darauf achten, dass man, wenn man die Szene Modi nutzen möchte, genügend Licht zur Verfügung hat. So ist der Modus „Kerzenlicht“ m. E. absolut untauglich. In meinem Test stellte die Kamera einen Wert von bis zu ISO 2000 ein. Der Focus lag auf der Flamme! Die gleiche Aufnahme hab ich dann noch mal mit der normalen Automatik gemacht, bei einem fest eingestellten Wert von ISO 100,200. Dann lieber ein Stativ für solche Aufnahmen…. Diese Bilder sind absolut akzeptabel.
Im Modus Portrait ist die mju 1200 recht gut. Selbst Gegenlicht ist da kein Problem. Durch die automatische Gesichtserkennung ist ein Gesicht wirklich sehr ausgewogen belichtet. Ich möchte hier die Ergebnisse der verschiedenen Modi mit denen der mju 830 gleichstellen, allerdings war ich bei der 1200 im Sportmodus bedeutend erfolgreicher. Wahrscheinlich hatte ich einfach bei diesem Test das bessere Licht. Mein Ergebnis war absolut sehenswert!
Erwähnenswert ist hier natürlich auch noch der „Supermacro“ Modus und der „Macro“ Modus. Im Macro Modus können Nahaufnahmen aus einer Entfernung von lediglich 30 cm (Weitwinkel) und 50 cm (Tele) zum Motiv aufgenommen werden. Für Blumenmacros absolut ausreichend. Der Fokus sitzt ziemlich exakt, Farben und Schärfe fand ich recht gut. Im Supermacro Modus können Nahaufnahmen aus einer
Entfernung von lediglich 10 cm zum Motiv erstellet werden. Wenn der Abstand zwischen der Kamera und dem Gegenstand über 60 cm ist, ist das Bild unscharf.
Hier hab ich es nicht geschafft, mein Objekt scharf abzulichten. Die Kamera stellte auf den Hintergrund scharf. Zoom-Funktion und Blitz können im Supermacro Modus nicht benutzt werden.
Recht gut gefiel mir die Panoramafunktion. Hier gibt es 3 verschieden Möglichkeiten ein Panorama aus 3 Bildern zu erstellen. Die erste Funktion erlaubt es sogar ein Panorama ohne Stativ zu erstellen. Auf der linken Seite des Displays befindet sich nach dem ersten aufgenommenen Bild eine Markierung. Schwenkt man die Kamera langsam nach rechts, erscheint ein Punkt, der sich auf die Markierung zu bewegt. Liegt der Punkt exakt in der Markierung, löst die Kamera selbstständig aus. Das Ergebnis wäre für einen Laien sicherlich zufrieden stellend, jedoch sind Helligkeitsunterschiede zwischen den Bildern zu erkennen. Die zweite Möglichkeit ein Panorama zu erstellen, ist die Klassische, in der ein Raster eingeblendet ist. Hier habe ich zum Stativ gegriffen. Das Ergebnis war nicht perfekt, aber auch nicht schlecht. Die Kamera setzt die Bilder automatisch zum Pano zusammen. Die dritte Option wäre, sein Panorama am PC zu erstellen….
Also auch für diese Olympus mju gilt: Bei gutem Licht., im einfachen Automatikmodus bis ISO 200 absolut empfehlenswert. Im Szene Modus bedingt zu empfehlen. Hier stellt die Kamera fast alles vollautomatisch ein und bei Motiven wie Nachtaufnahme oder Kerzenlicht macht der hohe ISO Wert das Bild kaputt. Also hier das Stativ raus und im Automatikmodus fotografieren.
Zur Abbildungsleistung, zu den Farben und dem Rauschverhalten könnt ihr euch selbst ein Bild machen.
Hier geht’s zu den Testbildern:
http://s78.photobucket.com/albums/j8...%20mju%201200/
Preislich liegt die 1200er bei etwa 370 Euro.
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